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Führerschein mit 17

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Kosten

Was kostet mich der Lappen?

Für die meisten Führerscheinanwärter sicherlich einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl Ihrer Fahrschule. Leider. Wieso leider? Fahren die Schüler bei uns Porsche oder Rolls Royce? Oder sind unsere Motorräder vergoldet? Sind wir wirklich zu teuer? Mitnichten! Ich bin meinem Geld ganz bestimmt nicht böse. Und zu verschenken habe ich erst recht nichts. Das hat in der heutigen Zeit keiner mehr. Wenn dem schon so ist, dann muss ein wirklich vernünftiger und gut nachvollziehbarer Preisvergleich diese Wahl entscheiden. Warum ich das alles schreibe, fragen Sie?

Vor kurzem informierte sich ein junger Mann in unserer Fahrschule über die aktuellen Preise für die Fahrerlaubnisklasse B. Er sei jetzt knapp 18 Jahre alt und wolle bald mit der Führerscheinausbildung beginnen. Natürlich hatte er sich bereits auch anderweitig über die anfallenden Kosten ein Bild gemacht. Soweit so gut. Als ich Ihm den Preis unserer Grundgebühr nannte, holte er hörbar Luft und bescheinigte mir, dass wir damit 30 Euro über einem Mitbewerber lägen. Gut, sagte ich und fragte nach dem Fahrstundenpreis des entsprechenden Fahrlehrers. Er gab mir die Antwort und ich gab Ihm meine. Der danach einsetzenden Stille am anderen Ende nach zu urteilen, war klar- hier wird gerechnet!
Nur einen Euro günstiger als Kollege B.? Das sei aber immer noch sehr teuer! O.K.! Ich rechnete Ihm nun vor, dass Fahrlehrer B. nicht preiswerter sei als wir. Denn bei einem heutigen Stundenmittel von ca. 30 Fahrstunden (siehe oben) bezahle er genau soviel wie in unserer Fahrschule. Die Differenz zur Grundgebühr.

Also. Wenn schon Preise vergleichen- dann richtig! Und bitte: Alle Fahrschulen haben bis auf wenige, zu vernachlässigende Unterschiede die gleichen Kosten. Kein Fahrlehrer möchte ebenso weniger verdienen als seine Kollegen. Schlussfolgernd und abschließend möchte ich damit nur zum Ausdruck bringen, dass es wesentlich wichtiger ist, auf die Dinge zu achten, die eine wirklich gute und erfolgreiche Fahrausbildung ausmachen.
Die da wären:
- ein passendes Preis- Leistungsverhältnis (die Sache ist Ihren Preis wert. Und nicht einfach nur "billig")
- verständnisvolle, aufmerksame und ruhige Fahrlehrer, die sich wirklich ernsthaft um die Schüler bemühen
- guter Service und netter Umgang
- auf dem Stand der Zeit befindliche Ausbildungsmethoden und dazugehörige Medien
moderne Fahrzeuge
- klare Transparenz, damit der Schüler immer über seinen Ausbildungs- und Abrechnungsstand Bescheid weiß
den Schüler erst dann zur Prüfung anmelden, wenn er wirklich fit ist (Abzocke)
- Fahrstunden fahren, die nötig und vorgeschrieben sind! (beliebtes Motto: "Das mit der Prüfung klappt schon!")

Grundsätzlich lässt sich für keinen Führerscheinanwärter ein genauer Preis ausrechnen oder vorhersagen (Pauschalpreis). Vielmehr kann der Fahrlehrer anhand von Beispielen die in etwa zu erwartende Endsumme kalkulieren um somit dem Anwärter eine ungefähre Vorstellung des zu erwartenden Gesamtpreises geben.

Ein solches Beispiel könnte dann wie folgt aussehen:
Grundgebühr : Aufwendungen theoretischer Unterricht
Lehrmittel : je nach Klasse mehr oder weniger nötig
normale Übungsstunden (Grundausbildung) : keine Vorgabe (Stundenmittel)
besondere Ausbildungsfahrten wie Überland, Autobahn und Nachtfahrten (vorgeschrieben) :
Vorgabe sind insgesamt 12 Stunden à 45 Minuten.

Prüfung Theorie : Vorstellungsgebühr zur theoretischen Prüfung
Prüfung Praxis : Vorstellungsgebühr zur praktischen Prüfung
externe Gebühren : TÜV- Gebühren, Antragsformulare wie Sehtest, Erste Hilfe und Passfoto und Gebühr beim Amt